Winterpause bis 27. März 2026!

Nimm deine Familie oder Freunde zu einem spannenden Nachmittag mit. Schulklassen sind herzlich willkommen, es steht ein pädagogisches Konzept für einzelne Abteilungen im Museum zur Verfügung. Für Kleingruppen können Sie auch einen individuellen Termin vereinbaren (09632/88160).

Lass dich mitnehmen auf eine Reise durch die Vergangenheit - du wirst begeistert sein! Kennst du noch die alten Werkstätten von Zimmerer, Schuster, Sattler oder Schlosser? Wie sah es im Hutladen, beim Kramer, beim Friseur oder in der Münchenreuther Schule in der guten alten Zeit aus? An die Ära des Bergbaus und der Porzellanherstellung wird ebenso erinnert wie an die Tradition der Krippen.
Zu über 50 Themen, verteilt über 4 Etagen, findest du im regionalen Schwerpunktmuseum des Landkreises liebevoll zusammengetragene und originalgetreue Exponate. Neben vielen verschiedenen Themen zu Bereichen unserer Heimat stellt das Museum die größte Sammlung alter Werkstätten und Handwerksgeräte in der Oberpfalz aus.

Möchtest du hinter die Kulissen des Museums blicken oder eine Führung für deine Gruppe buchen?
Dann einfach in der Tourist-Info melden: 09632 88160

Die Museen im Landkreis Tirschenreuth haben sich unter der Museumsfachstelle der IKOM Stiftland zusammengeschlossen. Das Zwölfer lädt dich ein auf eine spannende und abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die Museen im Landkreis Tirschenreuth! Klick' doch mal rein und mache eine kleine virtuelle Reise durch unsere verschiedenen Museen. Natürlich soll diese Tour keinen persönlichen Besuch unserer Gäste und Besucher vor Ort ersetzen, sondern Lust auf mehr machen! 

 

Internationaler Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2026

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2026 ist das Museum von 13 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. 

 

50 Jahre Stiftlandmuseum 1975 - 2025

2025 konnte das Stiftlandmuseum Waldsassen einen runden Geburtstag feiern. 1975 öffnete das Museum erstmals seine Türen für Besucher. Eine Mitarbeiterin des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege konstatierte damals nach einem Besuch: „Hier wurde so gute Aufbauarbeit geleistet, daß man daraus ein beachtliches Heimatmuseum gestalten kann. 

Mehr Infos zur Geschichte des Museums

Unsere Preise

Erwachsene
Schüler, Studenten, ab 50 % GdB
Schulklassen
Gruppen

Eintritt frei für Inhaber der Ehrenamtskarte!

Besichtigungsdauer: 1 1/2  bis 2 Std. - die Eintrittskarte kann als Tagesticket genutzt werden!
Unser Tipp: Das Klosterticket, erhältlich im Klosterladen und im Klostergarten, berechtigt auch
zum kostenlosen Eintritt ins Museum!

 

 

3,50 €
1,50 €
0,50 €
2,50 €
 

 

Angebot für Kinder und Schulklassen

Rätselspass für Kinder

Wir stellen drei verschiedene Quiz über das Stiftlandmuseum bereit. Besuchen Sie mit Ihren Kindern oder Ihrer Schulklasse unser Museum und testen das Wissen der Kinder. Die PDF-Vorlagen mit Lösung können Sie gerne bei uns anfordern -
Telefon 0 96 32/ 8 81 60 oder tourist-info(at)waldsassen.de

Schulklassen sind herzlich willkommen und zahlen nur 0,50 Euro pro Schüler - eine Führung zum Blick hinter die Kulissen eines Museums können Sie gerne mit uns vereinbaren. Hier zwei Beispiele, wie die Lehrkräfte den Besuch gestalten können:

Ein Besuch bei Tante Emma
Die Vermeidung von Plastik und Verpackungsmüll ist besonders im Supermarkt nicht immer einfach. Deshalb werden Unverpacktläden immer beliebter. Dabei ist das gar keine neue Erfindung. Früher gab es dafür den „Kramerladen“ oder auch „Tante-Emma-Laden“ genannt. Hier waren offen Lebensmittel und andere Produkte des täglichen Bedarfs zu finden. Die gewünschte Menge Nudeln, Mehl oder Kartoffeln, wurde in Papiertüten mit nach Hause genommen. Ein besonders schöner und gut sortierter Kramerladen befindet sich im Stiftlandmuseum Waldsassen. In der Führung erfahren die Kinder, wie das Einkaufen vor Supermarkt und Co. war. Mit Hilfe von Arbeitsmaterialien kann der Museumsbesuch vor- bzw. nachbereitet werden.

Die alte Dorfschule
Tablets, Smartboards und Onlineunterricht – für die Kinder um 1900 hieß das noch Schiefertafel, Kreidestaub und Einklassenschule. Im Stiftlandmuseum Waldsassen ist die ehemalige Dorfschule von Münchenreuth untergebracht. In den originalen Schulbänken beginnt die Zeitreise für die Schülerinnen und Schüler: Was hieß es, vor über 100 Jahren in die Schule zu gehen? Welche Themen waren wichtig? Wie war der Schulweg? Und wie konnte es eigentlich funktionieren, mehrere Klassen gleichzeitig zu unterrichten? Bei einer Führung werden diese und mehr Fragen beantwortet. Mit Hilfe von Arbeitsmaterialien kann der Museumsbesuch vor- bzw. nachbereitet werden.

 

 

Sonderausstellungen

Eröffnung: 27. März 2026

 Süße Arbeit - Bienen, Wachs und Wunderwerke“

Ab dem 28. März 2026 präsentiert das Stiftlandmuseum eine neue Sonderausstellung. Die Ausstellung widmet sich der Bienenhaltung früher und heute. Gezeigt werden Werkzeuge von Imkern und Kostbarkeiten aus Wachs. Du erfährst spannende Fakten über Bienen und ihre Schätze aus Honig und Wachs.  

Ausstellungdauer: 28. März bis 31. Oktober 2026, jeweils Donnerstag bis Sonntag sowie Ostermontag und Pfingstmontag.

 

 

Eröffnung: 07.11.2026

 Traditioneller Weihnachtsschmuck aus der Vergangenheit"

Ausstellungdauer: 7. November 2026 bis 7. Januar 2027, jeweils Donnerstag bis Sonntag (Heiligabend - 1. Weihnachtsfeiertag - Silvester - Neujahr geschlossen!)

In d’Sammlung g’schaut

Eine Lampe für den Schuster

Licht in die „dunkle Jahreszeit“ bringt dieses Objekt aus unserer Sammlung:
Die Schusterkugellampe. Bevor Anfang des 20. Jahrhunderts elektrisches Licht Einzug hielt, nutzte man die sogenannte Schusterkugel – überall dort, wo besonders helles, gebündeltes Licht für präzise Arbeiten nötig war, etwa im Metallhandwerk oder bei Goldschmieden. Kerzen- oder Petroleumlampen allein reichten dafür oft nicht aus. Die Schusterkugel ist eine mit Wasser gefüllte Glaskugel. Hinter ihr wird eine Lichtquelle, zum Beispiel eine Petroleumlampe, aufgestellt. Das Wasser bündelt das Licht wie eine Linse zu einem hellen Punkt.

Schusterkugeln wurden einzeln oder in Gestellen mit mehreren Kugeln verwendet – wie bei diesem rekonstruierten Holzgestell mit zwölf mundgeblasenen Exemplaren. Ihren Namen verdankt die Kugel den Schustern, die in oft dunklen Werkstätten arbeiteten und sich keine teuren Lupengläser leisten konnten. Die günstigere Schusterkugel erfüllte denselben Zweck.

Auch in der Medizin des 19. Jahrhunderts kam sie zur besseren Ausleuchtung zum Einsatz. Mit der Einführung des elektrischen Lichts verschwand sie nach und nach aus dem Arbeitsalltag.

Unsere Schusterkugellampe befindet sich in der Abteilung Schuhmacher im Dachgeschoss des Stiftlandmuseums. (Bis Ende März in der Winterpause)

Podcast aus unseren Museen

Museum mal anders!

Das haben sich die beiden Journalisten Ralph Würschinger und Lukas Fleischmann mit ihrem Podcast „BITTE NICHT ANFASSEN!“ auf die Fahne geschrieben. In einer Kooperation mit dem Museumsverbund das zwoelfer blicken sie einmal anders auf die Museen und die Region.

Zum Podcast auf Spotify

Unser Stiftlandmuseum und die Glashütte LAMBERTS haben sie sich natürlich auch nicht entgehen lassen. Ab 1. September 2024 erscheinen 4 Podcast-Folgen - am 8. September geht es um Waldsassen. Nicht verpassen!

Stiftlandmuseum Waldsassen

Museumsstr. 1, 95652 Waldsassen
0152/24485499

Ihre Ansprechpartnerin:
Beck Franziska

ab 28. März 2026 Donnerstag bis Sonntag von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Ostermontag und Pfingstmontag von 13 bis 16 Uhr geöffnet.
Allerheiligen, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester geschlossen.
(Winterpause vom 7. Januar bis Ende März)

 

 

 

Hier tut sich was…

Inventarisierung im Stiftlandmuseum Waldsassen

Seit Januar 2024 hat das Stiftlandmuseum Waldsassen mit Franziska Beck eine neue Wissenschaftliche Fachkraft. Die Kulturwissenschaftlerin und Historikerin wird sich in den kommenden drei Jahren um die Inventarisierung des Bestands und die Neukonzeption der Sammlung kümmern. Das Projekt ist nur möglich, weil eine Förderung durch die Landesstelle für nichtstaatliche Museen einbezogen werden konnte.

Dass diese Inventarisierung sehr umfangreich ist, zeigt sich schon auf den ersten Blick: In über vier Etagen und zu rund 50 Themen präsentiert die derzeitige Dauerausstellung hunderte Exponate aus der Stadt Waldsassen und dem Stiftland. Hierunter befinden sich auch vollständig eingerichtete Werkstätten des regionalen Handwerks, beispielsweise aus der Glas- oder Porzellanherstellung, sowie Werkzeuge von Schuster, Fassmacher oder Schmied. Zusätzlich zu den Ausstellungsstücken befindet sich noch eine große Anzahl von Objekten aus dem Alltagsleben früherer Jahrzehnte in den beiden Depots.

„Die fachgemäße Inventarisierung ist auf jeden Fall eine Herausforderung“, bemerkt Franziska Beck. „Zuerst einmal muss man sich einen Überblick verschaffen, wie viele und welche Objekte es in den jeweiligen Abteilungen gibt, was schon verzeichnet wurde – und was noch nicht.“ Hinzu kommen rechtliche Fragen, etwa Dauerleihgaben, die in Zukunft zurückgegeben werden oder als Schenkung in den Sammlungsbestand übergehen sollen. Erst wenn diese Grundlagen geschaffen worden sind, könne man sich Gedanken über das Sammlungskonzept und die Neustrukturierung einzelner Abteilungen machen, denn: Ein neues Museumskonzept zu entwerfen, ist ein Prozess. Langfristig sollen alle inventarisierten Objekte inklusive der wichtigsten Daten in eine digitale Datenbank überführt werden. Das ist einerseits für die Dokumentation des Bestands und andererseits bei Anfragen von Besuchern oder anderen Museen essentiell.  

Erfahrung in der Museums- und Inventarisierungsarbeit sammelte Frau Beck, die gebürtig aus dem Bayerischen Wald stammt, im Archiv der St. Katharinenspitalstiftung in Regensburg und im Fränkischen Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim. Themen wie Volksfrömmigkeit, regionales Handwerk und Alltagskultur, mit denen sie sich unter anderem beschäftigte, nehmen auch im Stiftlandmuseum eine besondere Rolle ein und sollen langfristig in der Dauerausstellung präsentiert werden.

Auch wenn die Hauptaufgabe der Sammlungsarbeit, die Inventarisierung, vorwiegend hinter den Kulissen stattfindet, darf man sich freuen: „Ich kann mir vorstellen, einzelne interessante, alltäglich erscheinende oder kuriose Stücke aus der Sammlung in kleinen Berichten vorzustellen, beispielsweise am Schwarzen Brett des Stiftlandmuseums und auf der Webseite der Stadt Waldsassen. Schließlich sollen die Menschen auch wissen, was sich im Museum tut.“

"Gefördert durch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern"

Volles Regal mit Broschüren
Porzellantasse
Veranstaltungskalender
Kontakt