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       in der Klosterstadt Waldsassen

Am 4. Fastensonntag (Laetare), 26. März 2017 hat bei einem feierlichen Pontifikalgottesdienst Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer den neuen Altar der Stiftsbasilika Waldsassen geweiht. Damit wurde auch der offizielle Abschluss der fast vierjährigen Sanierung der Basilika Waldsassen begangen. Die Basilika kann jetzt wieder besichtigt werden, nur die Seitenaltäre mit den Heiligen Leibern sind noch in der Renovierungsphase. Die Orgel wird noch gereinigt und gestimmt und steht ab September wieder komplett zur Verfügung.

Die Kirche ist täglich geöffnet, keine Besichtigung zu den Gottesdiensten. Führungen für Einzelreisende finden ab Ostern  jeden Freitag um 11.30 Uhr statt! Führungen für Gruppen: Bitte Voranmeldung und Rücksprache mit dem Pfarrbüro, Telefon 09632/1387. Weitere Informationen finden Sie unter www.pfarrei-waldsassen.de

In der Basilika wirkten böhmische, bayerische und italienische Künstler. Das Chorgestühl stammt von Martin Hirsch, die Verkündigungsgruppe des Hochaltars und weitere Schnitzereien des Waldsassener Bildhauers Karl Stilp. Die Stukkierung schufen Johann Baptist Carlone und seine Mitarbeiter, die Fresken arbeitete Johann Jakob Steinfels.

Die Kirche besitzt eine der größten Orgelanlagen mit 103 Registern, 7720 Pfeifen und 82 Glocken. Als Besonderheit sind in der Kirche zwölf "Heilige Leiber" in kunstvoll ausgestatteten Reliquienschreinen zu sehen, die wohl größte Ansammlung nördlich der Alpen (Derzeit in Renovierung, ab September 2017 wieder zugänglich). Unter der Basilika befindet sich die 900 qm große Gruft, eine der größten Anlagen dieser Art in Deutschland.

Der Prager Architekt Abraham Leuthner, die Gebrüder Georg und Christoph Dientzenhofer sowie Bernhard Schießerwaren die Baumeister der neuen Klosterkirche von 1689 bis 1704.

Am 30. November 1704 erhielt das imposante Gotteshaus durch Weihbischof Franz Ferdinand von Rummel die feierliche Weihe und fungierte bis zur Säkularisation 1803 als Klosterkirche. Seit 1804 dient das Gotteshaus als Pfarrkirche der Gemeinde Waldsassen. Aufgrund ihrer Bedeutung als eines der Hauptwerke des süddeutschen Barock und ihrer herausragenden künstlerischen Komposition wurde die Kirche 1969 von Papst Paul VI zur päpstlichen "Basilika minor" erhoben.

Ein Highlight im Stiftland - die neu renovierte Stiftsbasilika in Waldsassen 
2013 begann die Katholische Pfarrei mit einer umfassenden Innenrenovierung der Stiftsbasilika Waldsassen. Die letzte Erneuerung der Raumschale fand Mitte der 50er Jahre statt. Chorraum, Langhaus und Vierung wurden neu renoviert. Nach umfangreichen Befunduntersuchungen  gibt die neue Farbgestaltung nun das ursprüngliche Konzept aus der Erbauungszeit der Kirche wieder. Ende März 2017 wird dieser Bauabschnitt abgeschlossen sein. Am 26. März 2017 werden Altar und Ambo des neu gestalteten Altarraumes feierlich durch Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer geweiht und dann die Kar- und Ostertage in der neu strahlenden „Königshalle“ – wie ja „Basilika“ übersetzt werden kann – entsprechend festlich begangen.
Kirchenmaler, Stuckateure und die Restauratoren haben eine einzigartige, prächtige Ausstrahlung geschaffen. Gearbeitet wurde auf mehreren Ebenen. Dazu zählten der Gewölbebereich, die Gesimse auf denen die Prophetenfiguren stehen und im unteren Bereich die Bögen der Seitenkapellen. Auch die Ausstattungsgegenstände der Seitenaltäre wurden gesäubert und ausgebessert, die Jann-Orgeln mit den 7720 Pfeifen erklingen nach kompletter Reinigung und neuer Intonation eindrucksvoll und mächtig. 
Ein neuer Altar, gestaltet von Bildhauer Herbert Lankl aus Thanhausen , aus "Kelheimer Auerkalk klassik" fügt sich mit seinem rosa schimmernde Farbton harmonisch in den neugestalteten Innenraum der Basilika ein.  Priestersitz, die Sedilien sowie die Kredenz sind aus Räuchereiche gearbeitet. Dadurch solle ein Bezug zum historischen Chorgestühl erreicht werden. 
Die Krypta der Basilika,  die größte Klostergruft nördlich der Alpen, erhielt einen neuen Bodenbelag aus Klinkerplatten, das Beleuchtungskonzept wurde erneuert und die figürlichen Darstellungen und der Stuck gereinigt. Auch an der Außenfassade mussten statische Maßnahmen und Arbeiten am Putz vorgenommen werden. 
Im Sommer 2017 sind voraussichtlich alle Arbeiten erledigt und die Stiftsbasilika präsentiert sich seinen Besuchern im neuen Glanz! Im Jahr 2017 feiert zudem die Konzertreihe der Kirche das 50jährige Bestehen.  Sie dürfen gespannt sein auf ein wunderbares Jahresprogramm mit Konzerten, die für besten Hörgenuss in der einmaligen Akustik der Kirche und herausragende Kirchenmusik stehen. Das Jubiläum „50 Jahre Basilikakonzerte Waldsassen“ wird im Jahr 2017 gebührend gefeiert.  Das Passionskonzert mit Sprecher Hwst. H. Weihbischof Dr. Josef Graf eröffnet die Konzertreihe.   Prof. Ludwig Güttler, Voces8, die University of Central Oklahoma Wind Symphony und viele andere Künstler sind Garanten für die Konzerte, die Ihnen lange in schönster Erinnerung bleiben werden. Den Abschluss der Konzertreihe bilden die Europäische Weihnacht mit dem Tölzer Knabenchor und die die Aufführung der Sachranger Weihnacht von Hans Berger am 1. und  2. Adventswochenende.
Die Gesamtkosten der Renovierung liegen bei rund 6,5 Millionen Euro, an deren Finanzierung sich in der Hauptsache der Freistaat Bayern, Kirchenstiftung, Diözese, Denkmalpflege, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bezirk, Landkreis, Stadt und viele private Spender beteiligen.


http://pfarrei-waldsassen.de/index.php/innenrenovierung-basilika-waldsassen

 

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