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Herzlich willkommen
       in der Klosterstadt Waldsassen

Willkommen in der Stadt Cheb!

Die Region Egerland lädt Sie zum Wandern ein. Entdecken Sie neue Wanderpfade und verbringen einen unvergesslichen Ausflugstag. Ob mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Gerne übersenden wir Ihnen Informationsmaterial zu den Routen. 

Die Stadt im Herzen Europas hat eine reiche Geschichte, die schon im 9. Jahrhundert beginnt. Ein Ereignis hat sich tief eingeprägt - die Ermordung des politischen und militärischen Abenteurers Herzogs Albrecht von Waldstein. Im Egerer Museum können Sie den Raum in dem Albrecht von Waldstein am 25. Februar 1634 ermordert wurde, sehen. 
Eines der schönsten romanischen Denkmäler Mitteleuropas ist die Burg von Cheb mit dem Schwarzen Turm. Das Symbol der Stadt – Špalíček (Stöckl), dessen Entstehung bis in das 13. Jahrhundert reicht, bildet eine unverwechselbare Atmosphäre des Egerer Marktplatzes. Wie bedeutend und einmalig die Denkmäler sind, zeigt auch die Tatsache, dass der historische Kern der Stadt zu den städtischen Denkmalschutzgebieten gehört. Kommen Sie und lassen Sie sich inspirieren, so wie das auch Friedrich Schiller getan hat, als er hier das Material für sein Werk "Die Waldstein Trilogie" sammelte. 
Heutzutage herrscht in Cheb ein pulsierendes Leben – geschäftlich sowie touristisch. Nicht nur für Touristen werden Musik- und Szenenvorstellungen angeboten, wie zum Beispiel die bedeutenden Internationale Sommerfestspiele – Jugendblasorchester FIJO. Aber auch die Jazzfestspiele Jazz Jamm, die jedes Jahr im Herbst stattfinden. Der Zyklus der wunderschönen Orgelkonzerte "Egerer Orgelsommer" wurde bereits Tradition. In prachtvollen Ausstellungsräumen, während der Besichtigung der Exposition der Galerie der bildenden Künste oder Galerie der Fotografie, oder auch in einer der privaten Galerien kann der Besucher und Kunst- und Geschichtsliebhaber die Zeit leicht vergessen.

Sie finden die Tourist-Info der Stadt Eger direkt am historischen Marktplatz, die Mitarbeiterinnen sprechen sehr gut deutsch:

Internet: http://tic.mestocheb.cz 
e-mail:     infocentrum (at) mestocheb.cz 
Öffnungszeiten: 
Montag bis Sonntag: 9:00 - 17:00 Uhr

Adresse: 
Tourist Information
nám. Krále Jiřího z Poděbrad 31
35002 Cheb 2
Tschechien

Zwischen den beiden Städten Waldsassen und Eger bestand bis zum Ende des zweiten Weltkriegs eine sehr enge Verbindung. Viele Waldsassener Bürger nutzen das zur damaligen Zeit gute Angebot in der Nachbarstadt zu Einkäufen oder besuchten dort die weiterbildenden Schulen.

Mit dem Ende des Krieges und der Errichtung des eisernen Vorhangs wurde diese Nachbarschaft jäh unterbrochen. Erst mit der Öffnung des Grenzübergangs Waldsassen - Eger im Sommer 1990 konnte das unterbrochene Verhältnis wieder aufleben. Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit ergeben sich aus dem Sprachhindernis. Während in Eger relativ viele Menschen deutsch sprechen oder zumindest verstehen, ist der Anteil der tschechisch sprechenden Bevölkerung in Waldsassen relativ gering.

Die ersten gemeinsamen Projekte als grenzüberschreitendes Mittelzentrum sind die Erstellung einer zweisprachigen Beschriftung der Ausstellungsstücke im Stiftlandmuseum Waldsassen sowie die Errichtung eines grenzüberschreitenden Obstlehrpfades durchgeführt bzw. geplant worden.

Weitere gemeinsame Maßnahmen sind im Bereich des Gesundheitswesens, der öffentlichen Infrastruktur, Tourismus (Stichwort "Egrensis Park") und der Feuersicherheit vorgesehen. Inwieweit diese Vorstellungen durch die EU im Rahmen des Programms "INTERREG III" gefördert werden bleibt abzuwarten.

Aber ein gemeinsames Mittelzentrum besteht nicht nur aus infrastrukturellen Einrichtungen. Vielmehr ist ein "Zusammenkommen" der Bevölkerung notwendig. Auf Vereinsebene trägt die Zusammenarbeit bereits erste Früchte. Zu erwähnen sind hierbei die gemeinsamen Aktivitäten des katholischen Frauenbundes, aber auch die guten Verbindungen zwischen der Berufsfeuerwehr Eger und der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen.

Besonders hervorzuheben ist der "Verein zur Erhaltung und Förderung der Wallfahrtskirche Maria Loreto in Altkinsberg, Egerland e.V.", der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Wallfahrtsstätte Maria Loreto in Altkinsberg bei Eger wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Vor der Schließung der Grenze war Maria Loreto ein bedeutender Wallfahrtsorts sowohl für die tschechische als auch die deutsche Seite. In der Zeit des kalten Krieges war die Kirche und die umliegenden Gebäude dem Verfall preisgegeben. Seit der Öffnung der Grenze bemüht sich der Verein diese Stätte wieder in ihrem alten Glanz entstehen zu lassen. Die Bauwerke werden schrittweise saniert, aber auch die Wallfahrt ist wiederbelebt worden und einer fester Bestandteil des Kirchenkalenders. Weitere Informationen zu der Wallfahrtskirche und zu dem Verein finden Sie unter www.maria-loreto.de.

Der wiederentdeckte Bismarckturm in Eger

Am 03.10.1909 konnte der Turm eingeweiht werden. Ein Festzug von mehreren Tausend Bürgern bewegte sich vom Kaiser-Joseph-Denkmal durch die Stadt Eger zum Grünberg. Der Bismarckturm wurde vom Vorsitzenden des Bauausschusses nach einer Festrede an die Stadt Eger übergeben.

Einige Jahre später wurde ein Fachwerkhaus mit einer Gaststätte an den Turm angebaut. Dieses Haus wurde bereits vor vielen Jahren zerstört. 171 von 238 Bismarcktürmen (incl. neu entdeckte Bismarcktürme) stehen heute noch in Deutschland, Österreich, Frankreich, Tschechien, Rußland, Polen, Kamerun und Chile. Über eine Außentreppe war der Eingang des Turmes erreichbar. Von diesem führte eine Wendeltreppe im Innern zum Rednerbalkon oberhalb des Einganges und zur Aussichtsplattform auf der Turmspitze (mit aufgesetzter Feuerschale). Oberhalb des Rednerbalkons war ein Bismarck-Relief in Bronze eingelassen. Neben dem Relief am Turm waren noch Wappen von Martin Luther und Georg Schönerer (Führer der "Altdeutschen" in der Ostmark, Erbauer des Bismarckturmes in Rosenau/Österreich) angebracht. 

Bis Ende August 2001 war nicht bekannt, dass dieser Bismarckturm noch erhalten ist. In den letzten Jahrzehnten stand der Turm im Sperrgebiet. Lediglich Grenzsoldaten und ausgewählte Mitarbeiter eines Fernsehsenders (200 m vom Bismarckturm entfernt steht seit 1973 ein Fernsehturm) durften dieses Gebiet betreten. So geriet der Turm auch in der heimischen Bevölkerung in Vergessenheit. Auf einem Wegweiser auf den Grünberg wurde der Turm bis vor kurzem als "abgebrochen" bezeichnet. In deutschen und tschechischen Wander- und Landkarten wird der Turm teilweise nicht aufgeführt oder wird als "abgerissen" angegeben. In einer tschechischen TV-Serie (ca. 1999) über Aussichtstürme in Tschechien wurde auf diesen Turm von Professor Jan Nouza (Universität Liberec) erstmals im TV aufmerksam gemacht. Doch blieb der mittlerweile sanierungsbedürftige Turm (Stand: September 2001) weiterhin unbeachtet und im deutschsprachigen Gebiet unbekannt.
Der Turm wurde im August 2002 gesperrt. Die Stadtverwaltung Eger kaufte dem Besitzer das Grundstück unterhalb des Bismarckturmes ab. Der Turm wurde als historisches Eigentum der Stadt Cheb (Eger) eingetragen. Der Turm wurde bis zum 31. Mai 2005 für 2 Millionen Kronen komplett saniert und am 12. Juni mit einem Touristenfest der Bevölkerung offiziell zugänglich gemacht, welches von der Stadt Cheb in Zusammenarbeit mit der Stadt Waldsassen organisiert wurde. Touristenmarken (Plaketten mit Motiven) und Infomaterial wurden angeboten.

 

Wegbeschreibung
Über den Grenzübergang Waldsassen:
In Eger auf die  E 48 in Richtung Schirnding. Nach dem Ortsende Cheb entlang der Eisenbahnschienen fahren oder  wandern. An der Bahnunterführung nach links abbiegen. Hier kann man auch das Auto parken. Immer bergauf (längeres Waldstück). Dann vor Horni Pelhrimov rechts abbiegen, am Friedhof und  der Wallfahrtskirche St. Anna vorbei bis zum Waldstück am Fernsehturm Grünberg. Von dort aus sind es noch etwa 50 m zu Fuß zum Turm.

Sie können auch direkt von Pechtnersreuth (Dorf nahe der Grenze, 5 km von Waldsassen) zum Grünberg zu wandern, folgen Sie den Hinweisschildern zum Bismarckturm, auf der tschechischen Seite ist der Weg weiß/grün/weiß markiert. Geöffnet ist der Turm täglich von 9.00 Uhr - 18.00 Uhr

Informationsmaterial und eine Wanderkarte "Rund um Cheb" liegen in der Tourist-Info Waldsassen bereit.

Wallfahrtskirche Maria Loreto in Altkinsberg (Hroznatov),

Zu Fuß oder mit dem Rad erreichen Sie Maria Loreto über den alten Pilgerweg ab dem Dorf Mammersreuth auf deutscher Seite (ca. 4 km, ab Waldsassen über den Wanderweg Nr. 6 ca. 9 km). Die Kirche liegt auf einer Anhöhe und grüßt den Wanderer schon von weitem. Oder Sie fahren mit dem PKW über den Grenzübergang Waldsassen-Eger, nach dem Asiamarkt und der Tankstelle rechts einbiegen und den Wegweisern nach Stary Hroznatov folgen. 

Die Wallfahrtskirche wurde nach dem 2. Weltkrieg verwüstet und verfiel zusehends. Das Gnadenbild mit der schwarzen Madonna, dass 1665 aus Loreto in Italien nach Altkinsberg gebracht wurde, blieb erhalten weil es rechtzeitig an eine sicheren Ort geschafft worden war. Nach der Öffnung der Grenze baute der Förderverein Maria Loreto unter der Leitung des Unternehmers Anton Hart die komplette Anlage wieder auf und versucht, große Teile des ursprünglichen Zustandes mit Friedhof, Heiligem Grab und Kreuzwegstationen wieder herzustellen. 

Auf dem alten Pilgerpfad finden wieder jährliche Prozessionen statt, in der Kapelle werden an einigen Sonntagen Gottesdienste gefeiert. Maria Loreto ist von Mai bis Oktober Dienstag bis Sonntag von 11.30 bis 16 Uhr geöffnet (Montag Ruhetag), Führungen für Gruppen können jederzeit bestellt werden (09632/8547).

Stadt Waldsassen | Basilikaplatz 3 | 95652 Waldsassen | Tel.: 09632/88-0 | Email: stadt@waldsassen.de